Tagestriumph, Gesamtsieg und Wildcard für die Austrian Alpine Open: Timon Baltl holt sich am Schlusstag des Audi Circuit das „Triple“!

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Timon Baltl war der überragende Spieler am Finaltag des Audi Circuit im GC Murhof! Nach seinem gestrigen Erfolg legte der Steirer am Sonntag nach, gewann mit einer famosen 63er-Runde (-9) auch das vierte und letzte Turnier der Serie und durfte sich mit dem Total von 263 Schlägen (-25) über seinen zweiten Gesamterfolg nach 2023 freuen! Zudem eroberte Baltl auch eine Wildcard für die Austrian Alpine Open vom 28. bis 31. Mai in Kitzbühel.

Timon Baltl startete mit den Rängen elf im GC Schloss Finkenstein und drei im GC Klagenfurt-Seltenheim solide in den Audi Circuit und zündete dann bei der Entscheidung im GC Murhof so richtig den Turbo. Das erste Turnier auf seinem Heimatplatz gewann er am Samstag mit einer 64 (-8), am Finaltag umrundete er den Par-72-Kurs mit einer grandiosen 63 (-9). Damit verwies er in der Gesamtwertung mit 263 Schlägen (-25) den vierfachen Audi Circuit-Triumphator Lukas Nemecz und den stark spielenden Italiener Aron Zemmer (je 268/-20) mit Respektabstand auf Platz zwei.

 

„Das war ein Traumwochenende für mich, an dem ich richtig gutes Golf gespielt habe. Heute sind sogar noch ein paar Putts mehr gefallen als gestern, das war sehr cool. Dass ich mich gegen so starke Spieler wie Luki (Lukas Nemecz, Anm.), Reggy (Niklas Regner, Anm.) und Aron (Zemmer, Anm.) durchsetzen konnte, bedeutet mir viel. Ich wollte unbedingt die Wildcard für die Austrian Alpine Open holen, das hat in dieser Woche für mich oberste Priorität gehabt. Jetzt auch noch zwei Tagessiege zu feiern und die Gesamtwertung zu gewinnen, ist natürlich unglaublich schön. Es zeigt, dass ich im Winter gut gearbeitet habe und mein Spiel in die richtige Richtung geht“, jubelte Timon Baltl, der für seine Topleistung beim diesjährigen Audi Circuit mit einem Preisgeld in Höhe von 8.375 Euro belohnt wurde.

 

Besonders groß ist die Freude des 31-jährigen Grazers über das Startticket für das heimische DP World Tour-Highlight Ende Mai in Kitzbühel. „Es ist für jeden Österreicher cool, wenn man beim größten Turnier des Landes abschlagen darf und die Chance bekommt, dass man dort zeigen kann, was man draufhat. Entsprechend motiviert werde ich mich in den kommenden Wochen auf die Austrian Alpine Open vorbereiten“, betonte Baltl.

Für Lukas Nemecz lief es schon wie tags zuvor auch in der Finalrunde am Murhof nicht ganz nach Wunsch. Mit der zweiten 68er-Runde (-4) an diesem Wochenende landete der Steirer in der Tageswertung auf Rang neun und wurde mit fünf Schlägen Rückstand auf Baltl Gesamt-Zweiter. „Über die vier Turniere war es ein solider Auftritt von mir, aber um ganz vorne zu sein, war es nicht gut genug. Bei den zwei Turnieren in Kärnten habe ich noch sehr gut gespielt, aber hier am Murhof habe ich irgendwie meinen Rhythmus verloren und bin nicht so richtig ins Spielen gekommen. In Anbetracht dessen ist es schon okay, dass ich hier am Wochenende zweimal vier unter Par gespielt habe. Timi (Timon Baltl, Anm.) ist der verdiente Sieger des Audi Circuit, fünf Schläge sind schon ein ordentlicher Vorsprung. Ich freue mich extrem für ihn, dass er sich mit dem Gesamtsieg auch eine Wildcard für Kitzbühel geholt hat. Es sieht ganz so aus, dass er über den Winter viel richtig gemacht hat“, sagte Nemecz.

 

Eine starke Vorstellung lieferte auch David Ennsmann ab, der bei allen vier Turnieren einen Score in den roten Zahlen notierte und mit gesamt 274 Schlägen (-14) die Amateurwertung des Audi Circuit für sich entschied. „Es war eine Mega-Woche für mich, in der ich erstmals in vier Runden einen zweistelligen Score unter Par gespielt habe. Es gibt mir extrem viel Auftrieb, dass ich so gut in die Saison gestartet bin“, meinte der für den GC Am Mondsee spielende Salzburger.

 

Hinter Baltl teilten sich in der Tageswertung des Finalturniers die Steirer Niklas Regner und Peter Knotz sowie der Ungar Richárd Sárközi mit jeweils 65 Schlägen (-7) Platz zwei. Der Steirer Jakob Lotschak reihte sich als bester Amateur mit einer 66 (-6) schlaggleich mit dem niederösterreichischen Pro Daniel Hebenstreit an der fünften Stelle ein.

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