Die Damen brillieren zum Auftakt des Audi Circuits

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
Email
Ladies first – Christine Wolf hat am Donnerstag das erste von vier Turnieren im Rahmen des Audi Circuits gewonnen!

Ladies first – Christine Wolf hat am Donnerstag das erste von vier Turnieren im Rahmen des Audi Circuits gewonnen! Die Tirolerin spielte auf dem Par-72-Kurs im GC Schloss Ebreichsdorf eine bogeyfreie 65er-Runde (-7) und sicherte sich mit dieser beeindruckenden Vorstellung den Siegerscheck in Höhe von 2.200 Euro. Der Steirer Gerold Folk kam der Proette vom Olympia Golfclub Igls mit 66 Schlägen (-6) am nächsten. Mit einem weiteren Schlag Rückstand wurde der niederösterreichische Lokalmatador Oliver Rath (67/-5) Dritter. Folk erhielt dafür einen Preisgeldscheck in Höhe von 1.750 Euro, Rath trat mit 1.300 Euro die kurze Heimreise an

„Ich war selbst ein wenig überrascht, wie gut mein Spiel funktioniert hat. Ich habe zwar in der Pause aufgrund der Coronakrise sehr intensiv trainiert, aber Training und ein Turnier sind dann halt doch zwei verschiedene Paar Schuhe. Ich habe viele Fairways getroffen, starke Eisenschläge gemacht und auch gut geputtet. Das war heute vom Tee bis zum Grün sehr solide“, war Wolf mit ihrer Leistung rundum zufrieden. Der Sieg der 31-Jähriigen ist umso bemerkenswerter, da ihre Proberunde am Mittwoch aufgrund starker Regenfälle buchstäblich ins Wasser gefallen war und Wolf heute ihre allererste Runde im GC Schloss Ebreichsdorf spielte.

Zufrieden über die gelungene Premiere des Audi Circuits zeigte sich „Mastermind“ Lukas Nemecz, der zusammen mit Markus Brier das Konzept für diese Serie entwickelt hat: „Ebreichsdorf hat einen Superstart des Audi Circuits erlebt. Die Begeisterung nach der langen Pause war sowohl bei den Pros als auch bei den Amateuren und Hobbyspielern förmlich zu spüren. Obwohl es gestern so heftig geregnet und mitunter sogar gehagelt hat, war der Platz in einem sensationell guten Zustand“, bilanzierte Nemecz, der mit einer 69er-Runde (-3) im Endklassement auf dem geteilten fünften Platz landete. „Das war eine ganz wilde Runde, in der vom Eagle bis zum Doppelbogey alles dabei gewesen ist. Aber es war wichtig, endlich wieder einmal ein Turnier zu spielen“, ergänzte Nemecz. Routinier Brier startete mit einer 70er-Runde (-2) und dem geteilten siebenten Rang in das Turnierjahr 2020.

In beeindruckender Form präsentierte sich mit Emma Spitz eine weitere Dame, die mit einer grandiosen 64er-Runde (-8) sogar noch einen Schlag weniger als Wolf benötigte und damit überlegen die Wertung bei den Amateurinnen für sich entschied. Das heimische Top-Talent drehte auf den zweiten neun Löchern mit fünf Birdies sowie einem Eagle und damit sieben Schlägen unter Par mächtig auf. „Das war meine tiefste Runde, die ich bisher auf einem Par-72-Kurs gespielt habe“, freute sich die 20-jährige Spitz, die zuletzt vor allem an ihrem kurzen Spiel gefeilt hat.

„Das war in der Vergangenheit immer ein bisschen inkonstant und wackelig. Daran habe ich während der Turnierpause in den vergangenen Wochen intensiv gearbeitet, und heute hat es schon sehr gut funktioniert. Es war sehr cool, endlich wieder ein Turnier zu spielen, und diese Runde macht auch Lust auf mehr“, freute sich die für den GC Schloss Schönborn spielende Spitz, die bei den Amateurinnen die Salzburgerin Anna Neumayer (72/Level Par) und ihre Clubkollegin Marlene Kresbach (74/+2) mit Respektabstand auf die Ränge zwei und drei verwies. Enger ging es in der Amateurwertung der Herren zu, die der Steirer Niklas Regner (70/-2) mit einem Schlag Vorsprung vor dem Niederösterreicher Maximilian Lechner (71/-1) gewann. Dritter wurde der Oberösterreicher Florian Schweighofer (74/+2).

Die nächste Station des Audi Circuits ist am kommenden Donnerstag, 11. Juni, der GC Donnerskirchen, ehe am 25. und 26. Juni die beiden Finalturniere am GC Murhof ausgetragen werden.

Gesamtwertung: Ein „Viertages-Turnier“ innerhalb von drei Wochen

Beim Audi Circuit spielt ein heimischer Playing Professional jeweils mit drei Amateuren bzw. Hobbyspielern in einem Flight. Die ÖGV-Amateure bilden eigene Spielgruppen. Neben den Tageswertungen bei den einzelnen Turnieren gibt es auch eine Gesamtwertung für die Pros, womit praktisch ein „Viertages-Turnier“ aufgeteilt auf drei Wochen gespielt wird.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
Email